
Wie man einen Thai Stick macht
Der Ursprung der Thai Sticks
Thai Sticks stammen ursprünglich aus Thailand, daher auch der Name Thai. Kurz gesagt handelt es sich bei diesen grünen Riesen um ganze Cannabisblüten, die in Pflanzenblätter eingewickelt sind.
Dieses Marihuanaprodukt wurde während und nach dem Vietnamkrieg populär. Ehemalige Soldaten, die den Golf von Thailand kannten, starteten verdeckte Operationen, zu denen auch Drogenhandel gehörte. Infolgedessen wurden in diesem Jahrzehnt Tausende Kilo Haschisch und Gras von Asien in die USA geschmuggelt. Eines der Produkte, das dabei herausstach, war thailändisches Gras.
Was macht Thai Sticks so besonders? Die einfache Antwort liegt in ihrer Genetik – enorme Wirksamkeit.
Wie man Thai-Sticks macht
Für die Herstellung eines Thai-Sticks benötigen Sie ganze Thailändisches StockkrautManche sagen, dass flauschigere und größere Cannabisblüten nötig seien, aber das ist nicht unbedingt nötig. Du kannst alles verwenden, was du hast. Achte nur darauf, dass es gutes Gras ist.
Man benötigt außerdem einen Hanfdocht, der das Verkleben des Grases mit dem Blatt beim Einwickeln ermöglicht. Außerdem benötigt man ein getrocknetes Grasblatt, Marihuanaöl sowie einen Stock oder Spieß.
Der eigentliche Prozess, wie man Thai-Sticks macht Zunächst musste man einen Spieß nehmen und ihn gerade hineinstecken, die Thai-Knospen, ähnlich wie bei einem Kebab. Man befürchtete, dass die traditionellen Spieße aus Bambus in Opium getaucht wurden, was bei den Rauchern von Thai-Sticks einen wilden Rausch auslöste.
Heutzutage werden die Spieße jedoch in Cannabisöl oder Zuckerwasser getaucht, wodurch sich die Blüten viel leichter am Stiel befestigen lassen, da das Öl als Klebstoff fungiert.
Die Wahl zwischen Öl und Wasser hängt vom gewünschten High ab. Beim Anbringen der Blüten am Rohr sollte an jedem Ende ein Abstand von ca. 1 cm eingehalten werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die aufgespießten Blüten nicht beschädigt werden.
Der nächste Schritt bei der Herstellung eines Thai-Sticks besteht darin, die Blüte mit einer Hanfschnur zu umwickeln. Beginnen Sie an einem Ende und wickeln Sie die Blüte fest mit der Schnur um den Stick. Achten Sie darauf, dass die Hanfschnur gleichmäßig um die Blüte gewickelt wird, damit der gesamte Thai-Stick gleichmäßig abbrennt.
Der nächste Schritt besteht darin, das Ganze in Backpapier einzuwickeln und es dann für etwa 24 – 48 Stunden in den Gefrierschrank zu legen. Manche Anwender legen es an dieser Stelle jedoch noch einen Tag länger in den Gefrierschrank. Länger als drei Tage sollte es jedoch nicht bleiben.
Nach dieser Zeit sollten Sie die Verpackung aus dem Gefrierschrank nehmen, das Backpapier entfernen und die Schnur vorsichtig abwickeln. Gehen Sie dabei mit großer Sorgfalt vor, um ein Zerbrechen der Blüten zu vermeiden.
Der nächste Schritt bei der Herstellung von Thai Sticks besteht darin, das Produkt erneut zu verpacken, diesmal jedoch mit frischen, vorbereiteten Cannabisblättern. Die Vorbereitung der Marihuanablätter besteht lediglich darin, sie sorgfältig zu waschen.
Sobald die Blätter fertig sind, bestreichen Sie die Knospen mit Öl oder Zuckerwasser und wickeln Sie den Thai Stick vorsichtig um ein erstes Blatt. Anschließend bestreichen Sie das Produkt erneut mit Öl und wickeln es um ein zweites und schließlich um ein drittes Blatt.
Um einen Thai-Stick herzustellen, wickeln Sie ihn zunächst in Backpapier ein und erhitzen ihn dann einige Sekunden lang in einer Pfanne oder auf einer Heizplatte. Dadurch verschmelzen alle Elemente, das Öl schmilzt und alle Schichten des Thai-Sticks werden versiegelt. Anschließend werden die Sticks im nächsten Schritt getrocknet. Dies kann auf verschiedene Arten erfolgen.
Egal für welche Methode Sie sich entscheiden, entfernen Sie zunächst das Backpapier, wickeln Sie den Thai-Stick erneut in die Schnur und bedecken Sie ihn erneut mit Papier. Legen Sie ihn anschließend in einen vakuumversiegelten Beutel und legen Sie ihn für einige Wochen unter die Erde.
Um Schimmelbildung zu vermeiden, können Sie es alternativ für 3–4 Tage wieder in den Kühlschrank legen. Nach dem Aushärten entfernen Sie einfach das zweite Pergamentpapier, wickeln die Schnur ab und zünden sie an.
Für den eigentlichen Gebrauch ist der Thai-Stick normalen Joints vorzuziehen, da er länger brennt und im Durchschnitt etwa 6 Stunden lang brennt. Ich meine, wer möchte nicht ein Kiffen-Erlebnis, das stundenlang anhält.
Sie müssen den Stick aus der Mitte des Produkts entfernen. Dadurch entsteht ein Hohlraum in der Mitte, der einen besseren Luftstrom für effizientes Rauchen ermöglicht. Im Allgemeinen ähnelt das Abbrennen eines Thai-Sticks dem von Samt und brennt extrem langsam.
Dank vieler Faktoren, wie der Legalisierung von Marihuana in verschiedenen Ländern und dem Aufkommen sozialer Medien und Netzwerke, haben Thai Sticks in den letzten Jahren ein rasantes Revival erlebt und sind mittlerweile vielen Menschen als Cannagers bekannt. Moderne Techniken zur Herstellung von Thai Sticks unterscheiden sich von traditionellen Methoden, da heutzutage Extrakte wie Butan-Honigöl (BHO) anstelle von Süßwasser oder Cannabisöl verwendet werden.
Fazit
Marihuana gibt Ihnen die Freiheit, verschiedene Zubereitungsmethoden sowie Einnahme- und Konsummöglichkeiten auszuprobieren. Egal, ob Sie ein erfahrener Raucher sind oder einfach nur neue Erfahrungen sammeln möchten, ein Thai Stick ist eine Überlegung wert. Das Schöne daran ist, dass dieser Artikel Ihnen nicht nur zeigt, wie man einen Thai Stick benutzt, sondern auch, wie man ihn aus Thai-Gras herstellt.